„Schon wieder kein Parkplatz frei heute Morgen
.“ Und so ist es fast jeden Tag. Auf dem Parkplatz der Einrichtung „Aux bons soins“ in Sélestat (Bas-Rhin) dürfen nur Fahrzeuge von Frédéric Hirschs Firma parken. Zumindest theoretisch. „Da drüben steht eins, das hier nicht parken darf. Und dieses hier auch nicht. Und dann noch der Ausweichwagen hinten, der da schon seit Monaten steht und uns echt Probleme bereitet
“, erklärt der Geschäftsführer des Unternehmens in dem TF1-Nachrichtenbeitrag, den Sie oben in diesem Artikel sehen.
Drei von sechs Parkplätzen sind somit von unerwünschten Fahrzeugen belegt. „Wir sprechen die Leute an und bitten sie nach einer Weile, die Fahrzeuge wegzufahren. Manchmal wird die Stimmung dann aber hitzig. Das ist ärgerlich, denn wir haben ja für diese Parkplätze bezahlt“,
betont er.
Die Schilder wiesen deutlich auf die Privatisierung des Gebiets hin, doch sie wurden entfernt. Um einen Parkplatz zu finden, muss dieser Manager improvisieren. „Ich parke, wo immer Platz ist, zum Beispiel auf den Parkplätzen der nahegelegenen Supermärkte. Ich habe es satt. Die Leute haben einfach keinen Respekt mehr“,
klagt er. Wie Frédéric erleben viele Geschäftsinhaber, Privatpersonen und Ladenbesitzer, dass ihre Parkplätze von anderen Fahrern belegt werden.
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