„Zwei Zimtschnecken, eine Schachtel einfaches Gebäck und einen schwarzen Kaffee“, sagte ich.
Ich bezahlte sorgfältig und fuhr in Richtung Krankenhaus, die Tasche auf dem Beifahrersitz, während ich mir Lucas’ Reaktion vorstellte.
Drinnen empfing mich der vertraute, stechende Geruch von Desinfektionsmittel. Eine Freiwillige erwähnte, dass Lucas mit einem anderen Patienten im Innenhof sei. Ich ging auf die Glastüren zu, strich mir die Haare glatt und versuchte, weniger mitgenommen auszusehen.
Dann hörte ich ihn.
„Man gewöhnt sich daran“, sagte Lucas. „Die Leute finden es tragisch, aber ehrlich gesagt hat es auch Vorteile.“
Der andere Mann lachte. „Deine Frau macht alles. Stört dich das nicht?“
„Warum sollte sie?“, erwiderte Lucas gelassen. „Auf Marianne ist Verlass. Sie geht nicht weg. Sie hat ja nirgendwo anders hinzugehen.“
Ich blieb knapp außerhalb meines Sichtfelds stehen, mir stockte der Atem.
„Klingt, als ob du gut weggekommen bist“, sagte der Mann.
„Ja“, antwortete Lucas. „Vollversorgung, kostenlos. Keine Einrichtungen. Keine Rechnungen. Nur Geduld und Hoffnung, dass sie genau dort bleibt, wo sie ist.“
„Und wie sieht es mit Ihrem Vermögen aus?“, fragte der Mann.
Verpassen Sie nicht die Fortsetzung auf der nächsten Seite
ADVERTISEMENT
ADVERTISEMENT