Polizei zu Bandenkämpfen in Berlin: Täter werden eingeflogen

Mehr Gewalt wegen Konkurrenz bei Drogenhandel

Die Polizei habe im vergangenen Jahr zunehmend gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Banden erkannt. “Wir haben verstärkt Schussabgaben festgestellt. Im Dezember dann auch den Wurf einer Handgranate nachts in ein Lokal als Drohung.”

Es gehe zum einen um Revierkämpfe im Bereich der Drogenkriminalität. Und zum anderen um die sogenannten Schutzgeld-Erpressungen – ein Begriff, der die Delikte allerdings verharmlose, sagte die Polizeipräsidentin. Zutreffender spreche man von der “gewaltbetonten Bedrohung und Erpressung erfolgreicher Geschäftsleute”. Den Erpressungen werde mit Schüssen auf Gebäude Nachdruck verliehen. “Letztlich geht es in beiden Fällen um die lukrativsten Einnahmequellen für die organisierte Kriminalität.”

Polizei: Revierkämpfe werden nicht toleriert

Die Polizei habe mit zahlreichen Razzien und Festnahmen geantwortet. “Wir sind dem mit starker Präsenz auf den Straßen und in Lokalitäten deutlich entgegengetreten. Wir arbeiten verdeckt und offen, regional, im Austausch mit anderen Bundesländern, aber auch international”, betonte Slowik Meisel.

Dringend notwendig sei eine Verschärfung des Paragrafen 100a, der die Telefonüberwachung und auch die Observation von Verdächtigen regelt. So sollte der Besitz einer Waffe ein Grund für mehr Überwachungsmöglichkeiten sein, sagte die Berliner Polizeipräsidentin. Denn: “Der Fund einer illegal geführten Schusswaffe deutet nach unseren Erfahrungen immer auf eine Zugehörigkeit zur Organisierten

Verpassen Sie nicht die Fortsetzung auf der nächsten Seite

ADVERTISEMENT

Leave a Comment