Beschleunigte Genehmigungsverfahren: eine gefährliche Praxis
Carlson kritisierte auch die rasche Zulassung zahlreicher Impfstoffe, die teilweise ohne strenge klinische Studien erfolgte. Er nannte insbesondere den RSV-Impfstoff (gegen das Respiratorische Synzytialvirus), der kürzlich für Schwangere und ältere Menschen zugelassen wurde.
„Warum die Eile? Wo liegt die Dringlichkeit? Wir haben keine massiven Sterbewellen in diesen Bevölkerungsgruppen“, fragt er und stellt damit das Argument der öffentlichen Sicherheit in Frage, das oft zur Rechtfertigung solcher Entscheidungen herangezogen wird.
Er kritisiert, dass diese Impfstoffe und Behandlungen der Öffentlichkeit unter dem Vorwand eines Gesundheitsnotstands aufgezwungen werden, während sie, sobald sie auf dem Markt sind, jeglicher rechtlichen Kontrolle entgehen.
Eine Voraussetzung für faire Verantwortung
Für Carlson ist es höchste Zeit, dass Impfstoffhersteller denselben Risiken unterliegen wie alle anderen Wirtschaftsunternehmen. Er fordert eine Reform, um ihre rechtliche Immunität aufzuheben und sie zu verpflichten, die Sicherheit ihrer Produkte zu gewährleisten.
„Warum stellt man nicht einen sichereren Impfstoff her? Warum übernimmt man nicht die gleichen Verantwortlichkeiten wie alle anderen in diesem Land?“, fragt er eindringlich.
Er wirft den Herstellern vor, ein korruptes System auszunutzen, das es ihnen ermöglicht, die üblichen Regeln zu umgehen, während sie der Öffentlichkeit ihre Produkte aufzwingen.
Eine Wut, die bei vielen Bürgern Anklang findet.
Carlsons Äußerungen spiegeln die Frustration vieler Amerikaner über die Pharmakonzerne und deren politischen Einfluss wider. Diese Wut könnte durchaus eine landesweite Bewegung auslösen, die diese Unternehmen zur Rechenschaft zieht.
Für Carlson ist diese Reform unerlässlich, um das Vertrauen der Öffentlichkeit wiederherzustellen und ein System zu beenden, das die Interessen von Milliardären auf Kosten der Bürger schützt. „Lasst uns diese absurden Schutzmaßnahmen sofort abschaffen“, schließt er.
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