Schlaganfallrisiko und Schokolade
Das Problem mit Schokoladenstudien ist, dass die Presse sie sofort aufgreift und die Ergebnisse entweder zu stark vereinfacht oder dramatisiert. Dann kommen noch die Süßwarenhersteller mit ihren Ressourcen hinzu und tragen zur weiteren Verwirrung bei.
So geht eine wichtige Erkenntnis verloren: Flavanole, diese in Kakao vorkommenden sekundären Pflanzenstoffe, scheinen tatsächlich gesundheitsfördernd zu sein. Der Zucker in Schokolade ist ungesund, ebenso wie ihr hoher Kaloriengehalt. Natürliches Kakaopulver hingegen kann als gesundes Lebensmittel gelten.
Die Vorteile von rohem Kakao
Es empfiehlt sich daher, Kakao Smoothies, Haferflocken oder ähnlichen Zubereitungen beizufügen, um von seinen positiven Wirkungen zu profitieren. Idealerweise sollte man Rohkakao wählen, dessen Säure nicht durch das sogenannte „Holländische Verfahren“ neutralisiert wurde, da die Flavonole dem Kakao seinen bitteren Geschmack verleihen. Die Behandlung von Kakao mit alkalischen Lösungen zielt genau darauf ab, diese Flavonole zu zerstören. Daher ist ein bitterer Geschmack bei Kakao ein gutes Zeichen.