Die dramatischen Folgen von Paracetamol

Die dramatischen Folgen von Paracetamol

Dies ist eine Sensation in der Medizin. Eine neue Studie der Universität Oxford, veröffentlicht in der Fachzeitschrift „Social Cognitive and Affective Neuroscience“, zeigt, dass Paracetamol, das unser eigenes Leiden lindert, auch unsere Fähigkeit, das Leiden anderer zu verstehen und mitzufühlen, drastisch reduziert!

Es ist eigentlich nicht verwunderlich: Die neuronalen Schaltkreise (in Körper und Gehirn), die uns körperlichen Schmerz empfinden lassen, sind größtenteils dieselben, die aktiviert werden, wenn wir jemanden leiden sehen, gefoltert werden oder sich die Finger in einer Tür einklemmen. Blockiert man den einen Schaltkreis, blockiert er auch den anderen.

Diese Nebenwirkung kommt zu den anderen bekannten Risiken von Paracetamol hinzu: Leberschäden. Paracetamol kann Leberzellen zerstören. Unfälle können laut einer Studie, die am 23. November 2011 im British Journal of Clinical Pharmacology veröffentlicht wurde, auch ohne Überdosierung, also bei normaler Anwendung, auftreten. Das Risiko wird jedoch natürlich sehr hoch, wenn die empfohlene Dosis überschritten wird. Wer mehr als vier 1-g-Tabletten pro Tag über sieben Tage einnimmt, befindet sich im Gefahrenbereich einer fulminanten Hepatitis (einer beschleunigten und vollständigen Zerstörung der Leber), die zum Tod führen kann. Daher ist es wichtig, bei diesem Medikament, das dennoch als „harmlos“ gilt, vorsichtig zu sein.

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