Unauffällig, etwas wild und oft übersehen, gedeiht sie dort, wo man sie am wenigsten erwartet. An Wegen, Mauern oder in einer offenen Gartenecke übersteht diese robuste Pflanze problemlos jede Jahreszeit. Ihr Name mag unverkennbar sein, doch… der Andorn zählt zu jenen uralten botanischen Schätzen, die schon unsere Großmütter kannten, lange bevor die Regale der Apotheken mit modernen Heilmitteln gefüllt waren.
Das Pflanzenreich ist riesig, doch einige Arten zeichnen sich durch ihre bemerkenswerte Anpassungsfähigkeit aus. Aromatische Wildkräuter sind hierfür ein Paradebeispiel. Das Schwertkraut, das in Europa und Asien heimisch ist, gehört zu dieser robusten Familie, die in nahezu jedem Klima und auf fast jedem Boden gedeiht. Seine flauschigen Blätter ähneln Minze, und sein süßer Duft hat eine leicht fruchtige Note, die fast an Äpfel erinnert.
Eine uralte Pflanze mit vielen Spitznamen
Falls Ihnen der Begriff „Andorn“ unbekannt ist, keine Sorge: Die Pflanze ist je nach Region und lokalen Traditionen unter vielen anderen Namen bekannt. Cuyo-Balsam, Fliegenpilz, Malve und sogar Camarruego – dies sind nur einige der Bezeichnungen, die ihre weite Verbreitung belegen. Früher wurde sie leicht in der Wildnis gesammelt, insbesondere für einfache und natürliche Anwendungen im Haushalt.
Vorwiegend wurden frische Blätter verwendet. Diese konnten getrocknet, aufgebrüht oder selbstgemachten Konfitüren beigemischt werden – eine schonende Art, sie täglich ohne unnötige Komplikationen zu verwenden.
Warum ist der Andorn auch heute noch so attraktiv?
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