Die Wurst
Gestern kaufte ich im Supermarkt eine Packung gewöhnlicher Würstchen. Nichts Besonderes. Keine handwerklich hergestellte Marke, keine Sonderaktion. Einfach nur eine schlichte, vakuumverpackte Packung, die wohl bald zwischen zwei Brotscheiben landen würde.
Zuhause angekommen, schnitt ich etwas davon ab. Ich aß ein paar Stücke, stehend in der Küche, ohne nachzudenken. Der Rest wanderte in den Kühlschrank, fest verschlossen. Alles schien völlig normal.
Am nächsten Morgen, noch etwas verschlafen, beschloss ich, die Packung zum Frühstück aufzuessen. Ich nahm eine Wurst heraus, legte das Schneidebrett beiseite und griff zum Messer.
Der erste Schnitt verlief gut.
Der zweite auch.
Dann kam die Klinge abrupt zum Stillstand.
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