Pubertät, Schwangerschaft, Wechseljahre … Diese wichtigen Meilensteine im Leben einer Frau gehen oft mit deutlichen Hormonschwankungen einher. Und damit verbunden ist manchmal auch verstärkter Haarwuchs an unerwarteten Stellen, wie zum Beispiel am Kinn. Während der Wechseljahre beispielsweise führt der sinkende Östrogenspiegel dazu, dass Androgene mehr Raum bekommen und so dichtere, dunkle Gesichtsbehaarung entsteht. Das ist eine natürliche Entwicklung, die zwar manchmal etwas frustrierend sein mag, aber zu den subtilen Veränderungen des Körpers gehört, die man gelassen und mit Verständnis annehmen sollte.
Genetik – ein Faktor, den wir nicht beeinflussen können.
Hatten Ihre Mutter oder Großmutter ein paar Haare am Kinn, haben Sie wahrscheinlich auch welche. Die Genetik bestimmt weitgehend die Dichte der Haarfollikel und deren Lage. Es ist ähnlich wie mit der Augenfarbe oder der Haarform: Es ist Teil Ihres biologischen Erbes.
Haarzyklen, gut geölte Phasen
Weniger bekannt ist, dass Haare, wie andere Haare auch, einem ganz bestimmten, dreiphasigen Zyklus folgen:
Anagen: aktive Wachstumsphase.
Katagen: eine kurze Übergangsphase, in der das Haarwachstum aufhört.
Telogen: die Ruhephase vor dem Haarausfall.
Die Dauer dieser Phasen kann je nach Körperregion und Person variieren. Deshalb scheint es manchmal so, als würden Haare über Nacht wachsen, obwohl sie in Wirklichkeit schon seit mehreren Wochen unter der Haut gewachsen sind.
Wann sollten Sie sich beraten lassen?
Fortsetzung auf der nächsten Seite