Reduzieren Sie Ihren Konsum von:
- Rotes Fleisch und Pökelwaren
- Industriell hergestellte Milchprodukte
- Raffinierter Zucker und künstliche Süßstoffe
- Pflanzenöle minderer Qualität
Erhöhen Sie Ihre Zufuhr von:
- Omega-3-Fettsäuren (fettreicher Fisch, Raps- und Leinöl)
- Natürliches Kalzium und Vitamin D
- Magnesium (grünes Gemüse, Ölsaaten)
- Vollkornprodukte und Urgetreide
Spezielle therapeutische Lebensmittel
Lebertran zählt nach wie vor zu den wirksamsten Heilmitteln und ist besonders reich an Vitamin A und D sowie an essenziellen Fettsäuren. Er trägt zur Erhaltung der Gelenkbeweglichkeit bei und kann als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen oder direkt auf Toast gestrichen werden.
Walnüsse sind ein wahrer Nährstoffschatz. Ihre Spurenelemente, Antioxidantien und Omega-3-Fettsäuren machen sie zu wertvollen Helfern im Kampf gegen Schmerzen. Verzehren Sie etwa sechs Walnüsse pro Tag oder verwenden Sie Walnussöl als Gewürz.
Tomaten wirken dank ihres hohen Gehalts an Antioxidantien, insbesondere Lycopin, auf natürliche Weise entzündungshemmend. Verzehren Sie sie zweimal wöchentlich, roh oder gekocht, vorzugsweise während ihrer natürlichen Saison (Mai bis September) und unbehandelt.
Granatäpfel besitzen außergewöhnliche antioxidative Eigenschaften, die Arthritisschmerzen in weniger als zwei Wochen deutlich lindern können. Dreimal wöchentlich ein Glas Bio-Granatapfelsaft ohne Zuckerzusatz kann bemerkenswerte Vorteile bringen.
Schwarze Johannisbeeren verdienen besondere Beachtung aufgrund ihrer bekannten entzündungshemmenden Eigenschaften. Ihre Beeren können auf vielfältige Weise verzehrt werden, während die getrockneten Blätter, als Aufguss zubereitet, natürliche Linderung verschaffen. Trinken Sie zwei Tassen täglich, jedoch nicht am späten Nachmittag oder Abend, da schwarze Johannisbeeren harntreibend wirken.
Das traditionelle Rezept mit Rosinen
Dieses traditionelle Präparat hat mit seiner überraschenden Wirksamkeit viele Skeptiker überzeugt:
- Geben Sie eine großzügige Handvoll Rosinen (goldene oder schwarze) in eine flache Schüssel.
- Mit Gin, Rum, Whisky oder Apfelessig übergießen, um den Alkoholgehalt zu reduzieren
- Lassen Sie die Flüssigkeit 24 Stunden lang verdunsten.
- Verzehre täglich neun auf diese Weise zubereitete Weintrauben.
Die Ergebnisse stellen sich allmählich ein und erfordern Geduld und Konsequenz.
Teufelsklaue
Diese traditionelle afrikanische Wurzel, auch bekannt als „Teufelskralle“, lindert dank ihrer natürlichen entzündungshemmenden und schmerzlindernden Eigenschaften wirksam Gelenkentzündungen.
Anwendung als Nahrungsergänzungsmittel : 500-mg-Kapseln, dreimal täglich über einen Zeitraum von 2 bis 3 Monaten.
Zubereitung als Absud : Einen Teelöffel Harpagophytumwurzel in einen halben Liter kochendes Wasser geben, mehrere Stunden ziehen lassen und dann drei Tassen pro Tag trinken.
Natürliche äußerliche Behandlungen
Therapeutische Reibung und Massage
Äußerliche Anwendungen bieten sofortige Linderung und ermöglichen eine präzise Behandlung schmerzhafter Bereiche.
Apfelessig-Cayennepfeffer-Einreibung : Einen halben Teelöffel Cayennepfeffer in 235 ml Apfelessig einrühren. Diese Mischung regt die Durchblutung an und sorgt für ein wohltuendes, wärmendes Gefühl. Mehrmals täglich auf die betroffenen Stellen auftragen.
Einreibung mit Meersalz : Befeuchten Sie das Meersalz leicht und massieren Sie die Gelenke zwei- bis dreimal täglich 15 Minuten lang sanft ein. Halten Sie die Stelle anschließend mit einem Tuch oder einer Wärmflasche warm. Achtung: Diese Methode nicht auf gereizter Haut anwenden.