Ryan parkte zwei Parkplätze weiter und stieg nicht sofort aus. Er saß einfach da, die Hände am Lenkrad, und musterte mein Auto, als wäre ich ein Problem, das er lösen wollte, ohne es anzufassen. Mir wurde ganz flau im Magen. Woher wusste er, wo ich war? Schließlich stieg er mit angespanntem Kiefer aus und kam herüber. „Was machst du hier draußen?“, fragte er, als ob ich ihm Bericht schuldete.
„Ich brauchte frische Luft“, sagte ich mit ruhiger Stimme. „Du hast gesagt, ich soll jemand anderen fragen, also habe ich es getan.“ Er beugte sich näher und senkte die Stimme. „Wen hast du gefragt?“ Diese Frage war keine Besorgnis. Sie war Kontrollsucht. Ich warf einen Blick auf sein Handy in seiner Hand – der Bildschirm leuchtete, so wie man es sieht, wenn man etwas verfolgt.
„Hast du mich verfolgt?“, fragte ich. Ryans Blick huschte einen Augenblick lang weg. „Sei nicht paranoid.“
Ich spürte, wie mir die Röte ins Gesicht stieg. „Antworte mir.“