„Steh auf. Sofort.“ Im Wohnzimmer war ein Rascheln zu hören – kein knarrendes Bett, kein Stöhnen, nur eine schnelle, gereizte Bewegung.

schnelle, gereizte Bewegung.

„Du hast also ein Monster aus mir gemacht?“, fragte Natalia. „Ich habe ihm gezeigt, wie du wirklich bist.“ „Ich habe dich gefüttert. Ich habe dich gewaschen. Ich habe dich zum Arzt gebracht.“ „Na und?“, fragte sie achselzuckend. „Glaubst du, Freundlichkeit macht dich automatisch unersetzlich?“ Tomasz sank auf die Couch.

„Du hast unsere Ehe zerstört.“ „Wenn sie so leicht zerbricht, war sie schwach.“ Natalia spürte, wie sich endlich etwas in ihr fügte. „Du wolltest, dass ich ihr nicht mehr vertraue“, sagte Tomasz leise. „Natürlich. Wenn ein Mann anfängt, an einer Frau zu zweifeln, hat er es schon fast geschafft.“

„Du hast mich manipuliert.“ „Ich habe mich verteidigt.“ „Vor wem?“ „Vor ihr.“ Er blickte auf.

„Von meiner Frau?“ „Von der Nachfolgerin“, erwiderte sie ruhig. Eine drückende Stille lag im Raum. „Weißt du, was als Nächstes passiert?“, fragte Natalia. „Wirst du mich etwa rauswerfen?“ Krystyna schnaubte. „Mein Sohn wird das nicht zulassen.“

Tomasz stand langsam auf. „Das werde ich.“ Sie erstarrte. „Was?“ „Du wirst gehen.“

„Tomasz …“ „Morgen. Ich engagiere ein Kindermädchen. Ich miete dir eine Wohnung in der Nähe der Klinik oder organisiere eine Reha.“ „Du kannst deine eigene Mutter doch nicht rausschmeißen!“ „Ich werfe sie nicht raus. Ich höre auf, in einer Lüge zu leben.“ Sie wurde blass.

„Sie hat dich reingelegt.“ „Nein“, er sah Natalia an. „Du hast mich geblendet.“ Krystyna presste die Lippen zusammen. „Das wirst du bereuen.“ „Vielleicht. Aber nicht heute.“

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